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FTP/SFTP Account Manager

Dieser Dialog ermöglicht die Konfiguration von FTP-Benutzerzugangskonten. Die Zugänge werden bei den Befehlen FTP-Öffnen, FTP-Speichern

 

Ein Account spezifiziert den Server, zu dem verbunden werden soll, und die Benutzer Identifikation, die zur Verbindung benutzt wird.

 

Mit dem  Account hinzufügen Knopf kann ein neuer Accountname erstellt werden.  Der zu modifzierende Account kann aus der Accountliste ausgewählt werden.  Falls Änderungen am Account gemacht wurden, wird ein Dialog angezeigt, um die Änderungen bestätigen zu lassen.

 

Der Account entfernen Knopf löscht sofort den aktiven/ausgewählten Account aus der Accountliste.

 

Der Setze Default Account Knopf bestimmt den aktiven/ausgewählten Account als Default Account. Dieser wird durch einen Asterisk "*" mit darauffolgendem Accountnamen in der Liste dargestellt.

 

Die FTP-Zugangsverwaltung bietet Optionen, die unter fünf Reitern aufgeteilt sind: Allgemein, Server, Fortgeschritten, Proxy und SSH/SSL.

 

Der Allgemein Reiter enthält die folgenden Einstellungsoptionen:

 

 

Zugang

Dies ist der Name, der für den konfigurierten Account benutzt werden soll.  Dieser Name erscheint dann in der Liste zur Linken der Einstellungsoptionen, sobald die Änderungen gespeichert werden.

 

Protokoll

Die aufklappbare Liste bietet eine Auswahl der folgenden Transfer-Protokolle für den ausgewählten Zugangskonto:

 

FTP

Öffnet eine FTP-Verbindung ohne Sicherheit

SFTP

Öffnet eine sichere FTP-(SFTP)-Verbindung mit dem SSH2-Protokoll.

FTPS - nur Kontrolle

Öffnet eine sichere FTP-(SFTP)-Verbindung mit einer SSL-Ebene unterhalb des Standard-FTP-Protokolls. Bei dieser Methode wird NUR der Kontrollkanal verschlüsselt.

FTPS - Kontrolle + Daten

Öffnet eine sichere FTP-(SFTP)-Verbindung mit einer SSL-Ebene unterhalb des Standard-FTP-Protokolls. Bei dieser Methode werden sowohl der Kontroll- als auch der Datenkanal verschlüsselt.

FTPS - implizit

Öffnet eine sichere FTP-(FTPS)-Verbindung mit einer SSL-Ebene unterhalb des Standard-FTP-Protokolls. Diese ist eine ältere FTP-Methode, die im Allgemeinen weniger oft eingesetzt wird; einige Server unterstützen sie immer noch.

 

Alle SFTP/FTPS-Übertragungen werden verschlüsselt, und die Verschlüsselungsmethode wird mit dem Server ausgehandelt. Falls irgend eine der obigen Methoden eingesetzt wird, zeigt der Transfer-Dialog ein Schloß-Symbol an. Somit weiss man, dass die Übertragung sicher ist.

 

Server

Das ist die FTP Site, zu der Sie verbinden wollen, z.B. ftp://ftp.idmcomp.com . Dies kann ebenso als ftp.idmcomp.com  eingegeben werden. Falls gewünscht, kann die IP Adresse auch in der Form xxxx.xxxx.xxxx.xxxx eingegeben werden.

 

Port

Dies ist der Port, der von UltraEdit/UEStudio für das FTP/SFTP Protokoll benutzt wird.  Der Defaultwert ist 21 für FTP und 22 für SFTP.  Dies kann, wenn nötig, geändert werden.

 

Benutzername

Das ist der Benutzername, der benutzt wird, um sich in den Server einzuloggen. 

 

Passwort

Dies ist das Passwort, welches zusammen mit dem Usernamen benutzt wird, um sich in den Server einzuloggen.  Es sollte das Passwort sein, das vom Site-Administrator zusammen mit dem Usernamen ausgegeben wird; für anonymen Zugang ist das Passwort typischerweise die Emailadresse des Benutzers.

 

Password speichern

Diese Checkbox bestimmt, ob UltraEdit/UEStudio das Passwort für spätere Nutzung speichern soll.  Wenn nicht, wird der Benutzer bei Bedarf nach dem Passwort gefragt. Bemerkung: Das zu sichernde Passwort wird verschlüsselt auf dem System gepeichert, jedoch ist der Verschlüsselungsmechanismus simpel, daher sollten Sie sich nicht auf ihn für sicherheitsrelevante Passwörter verlassen.

 

Benutzerzugang

Dies erlaubt es dem Benutzer, einen Account auf dem Hostserver zu spezifizieren, der beim Einloggen verwendet wird.  Dies ist nur bei wenigen Servern erforderlich.

 

Höchstanzahl Verbindungen

This setting limits the number of concurrent connections that the FTP client will make with the server.  For example, if a user selects 10 files to open or save via FTP, but has the connection limit set to 4, the selected files would be transferred in blocks of 4 or less until all selected files are transferred.

 

Anfangsverzeichnis

Das ist das Anfangsverzeichnis, auf das beim Verbinden mit dem Server dort gewechselt.  Diese Angabe ist nicht erforderlich.  Wenn sie nicht gemacht wird, wechselt UltraEdit jedesmal zu dem Verzeichnis, welches bei der letzen Sitzung mit diesem Account aktiv war.

 

Anfangsverzeichnis lokal

Dies ist das lokale Verzeichnis, das bei der Eröffnung einer Verbindung mit dem FTP-Server als aktuelles lokales Verzeichnis gilt. Es ist fakultativ und wird nur im Zusammenhang mit der Option ?FTP-Durchsuchen‟ eingesetzt. Falls KEIN Verzeichnis angegeben wird, wird als Vorgabewert der Ordner ?Eigene Dateien‟ des angemeldeten Benutzers verwendet.

 

 

Der Server Reiter bietet die folgenden Einstellungen:

 

 

Server Typ

Für die meisten FTP Server sollte der Defaultwert Auto oder Unix ohne Probleme funktionieren.  Eine andere Einstellung trägt Verbindungen zu Servern Rechnung, die spezielle Behandlung benötigen.  Die Liste der Server, die unterstützt werden, wird voraussichtlich noch anwachsen. Momentan werden unterstützt:

 

Auto

OpenVMS

UNIX

AIX

StratusVOS - Das "Führende Zeichen Vollpfad" sollte zu "%" gesetzt werden und der "Path/Node Separator " zu ">".

Nur Dateiname - dieses nimmt das erste zurückgelieferte Feld und zeigt es als Dateinamen an

BS2000

MVS

OS9000

AS400

HP3000/VeSoft Security

Tandem Guardian

Tandem OSS

HP3000 MPE

 

Sitzungsbezeichnung

Diese Feld kann dafür benutzt werden, den Sitzungsbezeichnung für den aktiven Account festzulegen.  Dies wird nur für HP3000 Zugangen benutzt.

 

Nach dem Einloggen senden

Der Inhalt dieses Felds wird unmittelbar nach der erfolgreichen Anmeldung vor allen anderen Daten an den FTP-Server gesendet.

 

LIST-Befehlsfilter

Der LIST-Befehlsfilter bestimmt die Inhalte, die beim Absetzen des LIST-Befehls zurückgesandt werden. Bei den meisten FTP-Servers kann man z.B. durch Angabe des Filters ?-al‟ eine detaillierte Liste inklusiv der versteckten Dateien holen. Platzhalter können ebenfalls angegeben werden; z.B. bewirkt die Angabe von ?*.txt‟ eine Liste von allen Dateien mit der Erweiterung ?txt‟. Beachten Sie bitte, dass einige Servers (VMS, MVS, usw.) Filterangaben etwas anders als Unix/Linux-Servers interpretieren.

 

Erster Buchstabe des vollständingen Pfads

Mit dieser Einstellung kann man das Führende Zeichen (normalerweise ?/?) für den Vollpfad einer Datei auf dem Server übersteuern. 

 

Pfad-bzw. Node-Trennzeichen

Mit dieser Einstellung kann man das Trennzeichen zwischen Verzeichnissen/Nodes (normalerweise ?/?) auf dem Server übersteuern. 

 

Index für Name

Diese Feld bestimmt die Spaltennummer, in der der Dateiname gespeichert wird.  Der Defaultwert hierfür ist "-1"; dieser sollte nicht geändert werden, außer Sie sind sich Ihrer Sache sicher.

 

Index für Größe

Dieses Feld bestimmt die Spaltennummer, in der die Größe der Datei gespeichert wird.  Der Defaultwert hierfür ist "-1"; dieser sollte nicht geändert werden, außer Sie sind sich Ihrer Sache sicher.

 

MDTM und SIZE verwenden

Falls die modifizierte Zeit und Größe der Dateien nicht korrekt zurückgeliefert zu werden scheint, kann diese Option gewählt werden, um diese Werte für jede Datei explizit für das Ordnerlisting anfordern zu lassen.  Ist diese Option angewählt, werden die FTP Aktivitäten vermutlich verlangsamt.

 

Passive Transfers

Weil das FTP-Protokoll die Port-Adressen dauernd wechselt (d.h. Datenkanäle verwenden eine zufällige Port-Adresse, die während der Verbindung ermittelt wird), verstehen viele Firewall-Programme das FTP-Protokoll und lassen die sekundären Verbindungen zu. Falls der Kontrollkanal jedoch irgendwie verschlüsselt wird, kann das Firewall diese Port-Adressen nicht aus dem Kontrollkanal auslesen. Deshalb funktionieren einfache FTP-Verbindungen innerhalb vielen durch Firewall geschützten Netzwerken eher, SFTP/FTPS-Verbindungen aber vollständig versagen, wenn Passivmodus nicht verwendet wird.

 

IP-Addresse verwenden, die vom Server zurückgegeben wird

Dieser Wert wird nur benutzt, wenn die Passive Transfer Option angewählt ist.  Ist die Option ausgewählt, wird die IP Adresse benutzt, die die Firewall beim Verbindungsaufbau zum Server liefert.  Bitte beachten: Wenn Sie nicht den Server kontrollieren, zu dem Sie sich verbinden, oder wenn Sie sich nicht über dessen Inhalt im Klaren sind, gehen Sie ein Sicherheitsrisiko ein, wenn Sie diese Option aktivieren.

 

 

Der Erweitert Reiter enthält die folgenden Konfigurationsoptionen:

 

 

Verzeichnis für lokale Kopie

Dies erlaubt dem Benutzer zu bestimmen, wo automatische Kopien lokal gespeichert werden sollen, sobald eine Datei gespeichert wird.  Wenn diese Feld leer ist, wird keine lokale Kopie erstellt. Wenn es nicht leer ist und ein FTP Save auftritt (nicht Sichern als), wird eine Kopie der Datei im angegebenen Verzeichnis erstellt. Wenn schon eine Datei mit demselben Namen existiert, wird diese ohne Warnung überschrieben.  Die lokale Kopie wird zeitlich vor dem FTP Save erstellt.

 

Passwort für Session merken, falls nicht gespeichert

Wenn diese Option angewählt ist, merkt sich Ultraedit das einmal eingegebene Passwort solange, wie Ultraedit nicht beendet wird, und solange muß es auch nicht wieder eingegeben werden.  Wenn das Passwort inkorrekt eingegeben wurde und geändert werden muß, wird das Passwort durch Öffnen und Wiederverlassen der Accounts-Dialoges verlernt.

 

Default Transfer Typ

Der Benutzer kann ASCII oder Binär as den Default Transfertyp spezifizieren.  ASCII sorgt für eine passende Zeilenende-Konvertierung zwischen verschiedenen Systemen.  Binär veranlaßt, daß Dateien Byte-genau ohne jegliche Konvertierung übertragen werden.  Abhängig von den jeweiligen FTP-Server und Client, kann eine ASCII-Übertragung (Transfer mit 7 Bits) die Datei beschädigen. Aus diesem Grund ist ?Binär‟ der bevorzugte Transfer-Modus.

 

Anzeigefilter

Es gibt zwei Optionen zum Filtern einer Verzeichnisliste, die nach der Verbindung mit dem FTP-Server zur Verfügung stehen:

 

Remote - LIST-Befehl verwenden

Die Verzeichnisliste wird auf dem FTP-Server mit dem LIST-Befehl generiert, falls diese Option aktiv ist. Ausgaben können mit den gewöhnlichen Platzhaltern gefiltert werden. Zum Beispiel würde die Angabe von ?*.txt‟ alle Dateien mit Erweiterung ?txt‟ zurückgeben. Beachten Sie bitte, dass einige Servers (VMS, MVS, usw.) Filterangaben etwas anders als Unix/Linux-Servers interpretieren.

 

Lokal - reguläre Ausdrücke mit Perl-Syntax

Bei Auswahl dieser Option wird die Liste auf dem Client gefiltert, nachdem alle Daten vom FTP-Server geholt wurden. Dabei kann durch Angabe von regulären Ausdrücken (Perl-Syntax) die Anzeige der Ausgabezeilen beeinflusst werden.

 

 

Der Proxy Reiter enthält die folgenden Konfigurationsoptionen:

 

 

Proxy verwenden

Dies aktiviert die Proxy-Einstellungen und konfiguriert diesen Account zur Benutzung mit einem spezifizierten Proxy.  Wenn Sie direkt mit dem Internet verbunden sind, sollten die Poxy Einstellungen nicht aktiviert werden.  Wenn Sie mittels eines Proxies im LAN verbunden sind, ist es notwendig, die Proxy Einstellungen zu konfigurieren.

 

Proxy-Server

Dies ist der Name des Proxy Servers (oder die IP Adresse), welche(r) für den Proxy benutzt wird.  Wenn Sie den Namen nicht kennen, fragen Sie Ihren System Administrator. 

 

Proxy-Port

Dies ist der Port, der von UltraEdit/UEStudio für das FTP/SFTP Protokoll benutzt wird.  Der Defaultwert ist 21 für FTP und 22 für SFTP.  Dies kann hier, wenn erforderlich, geändert werden.

 

Proxy-Benutzername

Dieser Name wird zur Anmeldung beim Proxy-Server verwendet. Fragen Sie bitte Ihre System-Administration, falls dieser Name Ihnen unbekannt sein sollte.

 

Proxy-Passwort

Das Kennwort wird zur Anmeldung beim Proxy-Server verwendet. Fragen Sie bitte Ihre System-Administration, falls Sie das Passwort nicht wissen.

 

Proxy-Typ

Aus der aufklappbaren Liste kann der Proxy-Typ für den aktuellen FTP-Zugang ausgewählt werden. Die folgenden Typen werden momentan unterstützt:

 

SOCKS4

SOCKS4A

SOCKS5

WEB Proxy

Relay

Windows (Internet Explorer)

FTP User

FTP Site

FTP Open

 

Beachten Sie bitte, dass nicht alle Proxy-Typen für jedes Protokoll verfügbar sind.

 

 

Der Reiter SSH/SSL bietet die folgenden Konfigurationseinstellungen:

 

 

Authentifizierung

Dies ermöglicht dem Benutzer, die Authentifizierungsart festzulegen, die mit dem Server verwendet wird.  Die folgenden Methoden werden unterstützt:

 

Nur Passwort

Es müssen Benutzernamen und Passwort eingegeben werden; keine öffentlich-privaten Schlüsselpaare und keine SSL-Zertifikate werden verwendet.

Nur öffentlicher Schlüssel / SSL-Zertifikat

Diese Option verwendet das öffentlich-private Schlüsselpaar oder ein SSL-Zertifikat. Der Standort des privaten Schlüssels oder Zertifikats muss unter ?Pfad zum privaten Schlüssel / SSL-Zertifikat‟ angegeben werden.

Passwort und öffentlicher Schlüssel / SSL-Zertifikat

Das öffentlich-private Schlüsselpaar oder SSL-Zertifikat sowie Benutzernamen mit Passwort können eingesetzt werden.

Schlüssel ist durch Passwort geschützt

Das Feld ?Benutzername‟ unter dem Reiter ?Allgemein‟ muss belegt werden, falls diese Option ausgewählt ist.

 

Wenn die Methode einen Schlüssel erfordert, kann der Benutzer mit der Option Key erfordert Password angeben, daß der Private Schlüssel passwortgeschützt ist.  Wenn das der Fall ist, wird der Benutzer einmal pro Sitzung nach dem Passwort gefragt, oder aber nach Änderung der Account Eigenschaften.

 

Die Authentifizierungsmethode muß vom Server unterstützt werden.  Für SFTP sollten die Schlüssel im OpenSSH-Format vorliegen. Für FTPS wird ein Zertifikat im PEM- oder PFX-Format benötigt.   

 

Kompression aktivieren

Ist diese Option aktiviert, werden die Daten auf dem Weg von und zum Server komprimiert.  Abhängig von der Serverkonfiguration kann das die Transfergeschwindigkeit erhöhen.

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